WIR ÜBER UNS


Die Gründung

Am 17. Februar 1955 gründeten 50 Tierärzte auf Initiative von Professor Richard Völker in der Kleintierklinik Hannover die Fachgruppe Kleintierkrankheiten der Deutschen Veterinärmedizinischen Gesellschaft. Daran erinnert noch heute die Verleihung der Richard-Völker-Medaille an verdiente Kleintiermediziner. Die Fachgruppe Kleintierkrankheiten gehört zum Arbeitsgebiet "Klinische Veterinärmedizin" der Deutschen Veterinärmedizinischen Gesellschaft (DVG).

Was wird von uns gefördert?

Seit ihrer Gründung fördert die Fachgruppe Kleintierkrankheiten (FK-DVG) als einzige wissenschaftliche Vereinigung von Kleintiermedizinern in Deutschland die praktischen und wissenschaftlichen Belange der Kleintiermedizin, sowie die Vertiefung der Verbindung mit ausländischen Fachgesellschaften.

Die FK-DVG wird von einem ehrenamtlichen Vorstand geleitet, der für vier Jahre von den Mitgliedern gewählt und vom Vorstand der DVG bestätigt wird.

Unsere Aktivitäten

Hauptaktivität der FK-DVG ist die Veranstaltung von weiterbildenden Tagungen und Seminaren. Besonders hervorzuheben ist das Organisationssystem der Jahreskongresse: ihre Durchführung liegt wechselweise in der Händen eines Hochschullehrers und eines praktizierenden Tierarztes. Die Arbeitstagungen der vier Regionen werden von praktizierenden Tierärzten mit Unterstützung von Hochschulangehörigen durchgeführt. Auf diese Weise wird eine optimale Umsetzung unseres Mottos "Wissenschaft für die Praxis" garantiert.

Eine weitere Besonderheit stellt das System der vier regionalen Arbeitskreise dar. Es bietet allen interessierten Mitgliedern aktive Teilnahme an kleinen selbstorganisierten Arbeitskreisen und u.a. die Möglichkeit, Seminare zu selbstgewählten Themen zu veranstalten.

Überschußanteile aus unseren Tagungen fließen in den "Fond zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses der Deutschen Vererinärmedizinischen Gesellschaft", aus dem Studienaufenthalte des wissenschaftlichen Nachwuchses an in- und ausländischen Hochschulen finanziert werden.

Wann und wo finden unsere Tagungen statt?

Die genauen Daten aller Tagungen und Seminare finden Sie in den speziellen Fachgruppenseiten jeder "Kleintierpraxis". Diese Fachzeitschrift ist seit vielen Jahren das offizielle Organ der Fachgruppe Kleintierkrankheiten. Für Mitglieder der FK-DVG, die die "Kleintierpraxis" noch nicht beziehen, bieten wir als Schnupperabonnement zwölf Hefte zum Preis von sechs. Sie erhalten damit nicht nur laufend alle Informationen über unsere Aktivitäten, sondern können sich auch gleichzeitig ein Bild über die hochqualifizierten Artikel der "Kleintierpraxis" machen. Internet-Nutzer finden alle Daten unter www.fk-dvg.de auf diesen Internetseiten.

Unsere Verbindungen: Europaweit. Weltweit.

Als einzige wissenschaftliche Vereinigung von Kleintiermedizinern in Deutschland ist die FK-DVG sowohl Mitglied der FECAVA (Federation of European Companion Animal Veterinary Associations) als auch der WSAVA (World Small Animal Veterinary Association). In der FECAVA haben sich Kleintiermediziner-Vereinigungen aus mehr als 28 europäischen Ländern mit über 26.000 Mitgliedern zusammengeschlossen. Die FECAVA leistet wertvolle Beiträge zur Harmonisierung der europäischen Belange, wie z.B. die Schaffung eines europäischen Standards für Microchips. Sie fördert den Austausch zwischen den europäischen Kleintiermedizinern durch europaweit stattfindende Seminare und jährliche europäische Kongresse. Die Daten der FECAVA-Kongresse finden Sie ebenfalls in der "Kleintierpraxis" oder im Internet unter www.fecava.org.

Darüber hinaus veröffentlicht die FECAVA zweimal jährlich im "European Journal of Companion Animal Practice" die besten Artikel aus den Kleintier-Fachzeitschriften ihrer Mitgliedsvereinigungen. Sie werden ins Englische übersetzt und allen Mitgliedern zur Verfügung gestellt. Somit erhält auch jedes Mitglied der FK-DVG zweimal jährlich dieses anspruchsvolle Fachjournal.

Unsere Mitgliedschaft in der WSAVA ermöglicht weltweite Kontakte. Diesen dienen an erster Stelle die jährlichen Weltkongresse. Als Besonderheit werden auf diesen Kongressen sogenannte "State of the Art"-Vorträge gehalten, die komprimiert den derzeitigen Stand des Wissens auf den verschiedenen Gebieten wiedergeben.